Arbeitsgruppe "Beckenbodentraining"

verfasst von

Dr. Elisabeth Küffer, 23.11.01


Gruppenleitung: Sabine Wimmer

Nach einer Vorstellungsrunde und Einleitung mittels eines sehr anschaulichen Videos über den Aufbau der 3 Schichten des Beckenbodens begannen wir mit Übungen im Sitzen.

Zunächst Anspannen der oberflächlichen Schicht, der Zusammenhang mit der Stirn wurde spürbar.

Die mittlere Schicht wurde deutlich bei Zusammenschieben der Sitzbeinhöcker, und gleichzeitigem Aufrichten im BWSbereich, sodaß auch die Bedeutung für die WS erlebbar wurde.

Die Bewegung der tiefsten Schicht mit Symphyse Richtung Nabel und der Zusammenhang mit Kiefer und Kehlkopf war eindrucksvoll.

Die zentrale Bedeutung des Beckenbodentrainings bei Descensus, Inkontinenz, WS-Beschwerden und ebenso bei Regelbeschwerden aufgrund eines verspannten Beckenbodens und der Zusammenhang mit sexueller Erlebnisfähigkeit wurden klar herausgearbeitet.

Eine sehr wichtige Information für mich war die Notwendigkeit von Schonung des Beckenbodens in den ersten 6 Wochen nach der Geburt.

Frau Wimmer brachte auch eine Folie mit, auf der die verschiedenen Formen der "Yoni" zu sehen waren, wie um vieles genauer in anderen Kulturen, in diesem Fall bei Indianern, unsere Geschlechtsteile Bedeutung bekommen und beschrieben werden, wie sehr das auch in unserer Sprache fehlt. Der Ausflug zu anderen Kulturen wurde mit Chakrenarbeit und Bauchtanzen fortgesetzt. In der Diskussion kam der Vorschlag, einmal einen Kongress über die Sprache in der Gynäkologie zu veranstalten.

Insgesamt blieb sehr viel Raum für Gedankenaustausch in der Gruppe, was auch das charakteristische und schöne an der Beckenbodenarbeit von Frau Wimmer ist .


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